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3 BUG Fensterbänke Verarbeitungshinweise Ausgabe Februar 2016 Wetterschutz für Gebäude Das BUG Aluminium Fensterbanksystem schützt Gebäude im Bereich der unteren Fenster- und Türöffnungen vor Witterungs- und Umwelteinflüssen. Durch die individuelle Farbgebung mittels Eloxal oder Thermolackierung lässt sich die Fensterbank optimal an die Architektur der Fassade anpassen. Umfangreiches Zubehör stellt die Verwendung für verschiedene Einbausituationen sicher und erleichtert die Montage. Ein zusätzliches Trittschutzprofil schützt die Fensterbank bei Außentüren. BUG Fensterbänke werden in Lagerlängen von ca. 6000 mm mit Langlochstanzungen am Anschraubsteg 4,2 mm x 7 mm im Abstand von 300 mm geliefert. Bei oberflächenveredelten Fensterbänken schützt eine werkseitig aufgeklebte Schutzfolie die Oberfläche während des Transports und der Montage. Die Aluminiumfensterbänke SOFTLINE PLUS und STANDARD sowie die zugehörigen Fensterbankabschlüsse sind in verschiedenen Farben ab Lager lieferbar. BUG Standardfarben: AU Aluminium ohne Oberflächenveredelung BC0 Eloxal naturton Kennziffer 601 BC2,5 Eloxal mittelbronze Kennziffer 646 BC4 Eloxal dunkelbronze Kennziffer 644 RAL 9016 Thermolack weiß Kennziffer 931 RAL 7016 Thermolack anthrazit Kennziffer 716 Abweichende Oberflächenausführungen bedingen eine längere Lieferzeit. Fensterbänke ohne Oberflächenveredelung werden auf Wunsch mit Schutzfolie ausgeführt. Eignung und Einsatzbereich Das BUG Fensterbanksystem eignet sich für den Einbau in ein- oder mehrschaligen Wandaufbauten mit Ziegel-, Beton-, Naturstein- und Putzfassaden sowie für Wärmedämm-Verbundsysteme und sonstige Verkleidungen. Die Verwendung kann in Verbindung mit allen Fenster-Rahmenwerkstoffen erfolgen. Alle technischen Anforderungen der Richtlinie „Montage im Rahmen der RAL-Gütesicherung Fenster und Türen“ lassen sich erfüllen. Regeln der Technik, DIN-Normen Voraussetzung für eine sichere Funktion unserer Profile und Systembauteile ist die Einhaltung anerkannter Regeln der Technik und einschlägiger Normen sowie Richtlinien für die Planung und den Einbau der Fensterbänke. Insbesondere ist die Technische Richtlinie Nr. 20: „Leitfaden zur Montage von Fenstern und Haustüren Nr. 20“, ISBN 978-3-86950-082-9, Verlagsanstalt Handwerk GmbH, zu beachten. Ergänzend hierzu gilt die gemeinsame Richtlinie – Anschlüsse an Fenster und Rollläden bei Putz, Wärmedämm-Verbundsystem und Trockenbau – der Berufsverbände: Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden- Württemberg, Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg und Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. Bonn sowie die Empfehlungen für den Einbau/Ersatz von Metall-Fensterbänken (WDVS-Fassade) der Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden e.V. (GWF) Frankfurt am Main. In Österreich ist die Richtlinie für den Einbau von Fensterbänken bei WDVS- und Putzfassaden der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Fensterbank (Hrsg) ARGE Fensterbank, Bundesstraße 24, A-8291 Burgauberg maßgeblich. Auswahl der Profile und Systembauteile BUG Profile und Systembauteile gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Die richtige Auswahl der Profile und Systembauteile ist abhängig vom Verwendungszweck und der konkreten Einbausituation am jeweiligen Objekt. Sie obliegt deshalb ausschließlich dem ausführenden Fachbetrieb. Die in unserer Broschüre enthaltenen Zeichnungen können solche Umstände naturgemäß nicht berücksichtigen, sondern dienen lediglich der detaillierten Maßangabe unserer Profile und geben einzelne einzuhaltende Verarbeitungshinweise. Sie dürfen deshalb auch nicht als Konstruktionsanleitungen für den Einbau der Fensterbänke verstanden werden. Verwendung der systemgeprüften Bauteile Die vorliegend dokumentierten Systembauteile sind in ihrer Verwendung aufeinander abgestimmt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine ordnungsgemäße Funktion nicht gewährleistet wird, soweit an Stelle von original BUG Systemkomponenten Bauteile anderer Hersteller eingesetzt werden. Verarbeitungshinweise Die nachstehenden Verarbeitungshinweise sind zu beachten. Diese Angaben entsprechen dem derzeitigen Erfahrungsstand. Des Weiteren sind einschlägige Normen und Richtlinien sowie Verarbeitungsrichtlinien von weiteren Zulieferern einzuhalten. Für Schäden, die aus nicht sachgemäßer Verarbeitung entstehen, übernehmen wir keine Haftung. Der Fensterbanküberstand über die fertige Fassade soll 30-40 mm betragen. Der Profilzuschnitt ist mit einem Sägeblatt aus Hartmetall auszuführen.


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