BauPV0 (EU) 28

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Die Verordnung legt die Bedingungen für das Inverkehrbringen (erstmalige Bereitstellung auf dem Markt) und die Bereitstellung von Bauprodukten (jede Abgabe eines Bauprodukts zum Vertrieb oder zur Verwendung auf dem Markt der Union) sowie deren CE-Kennzeichnung fest. Nach den Vorgaben der EU-Bauproduktenverordnung (EU-BauPVO) obliegt es Herstellern und ihnen gleichgestellten Wirtschaftsakteuren wie Importeuren oder Händlern, die als Hersteller gelten, in eigener Verantwortung zu entscheiden, ob ihr Produkt in den Anwendungsbereich der EU-BauPVO fällt und ob die Anforderungen an die Vermarktung von harmonisierten Bauprodukten erfüllt sind. Der Hersteller hat im wesentlichen folgende Pflichten aus der BauPVO: Erstellung einer Leistungserklärung und Anbringung einer CE-Kennzeichnung 10-jährige Aufbewahrungspflicht für Dokumente Rückverfolgbarkeit des Bauprodukts Rückruf bei Nichteinhaltung der Leistung Auskunftspflicht gegenüber den Behörden Der Händler hat demnach im wesentlichen folgende Pflichten aus der BauPVO: Pflicht zur Vergewisserung bzgl. CE-Kennzeichnung und Unterlagen sowie Anleitungen und Sicherheitsinformationen Pflicht zur Vergewisserung, dass der Hersteller und der Importeur die Anforderungen von Artikel 11 Absätze 4 und 5 beziehungsweise von Artikel 13 Absatz 3 BauPVO erfüllt haben Zur Vermarktung eines Bauprodukts MUSS der Händler die Leistungserklärung zur Verfügung stellen (Art.7 ). Auf Anforderung MUSS diese in gedruckter Form zur Verfügung gestellt werden! Gewährleistung ordnungsgemäßer Lagerungs- oder Transportbedingungen Pflicht zur Korrektur, zur Rücknahme, zum Rückruf Die Übergabe der Leistungserklärung darfauch elektronisch It. delegiertem Rechtsakt erfolgen. Die Anforderungen beziehen sich zum Teil auch auf Komponenten, die keiner harmonisierten Norm unterliegen, im Rahmen der Austauschregelung innerhalb eines Bauproduktes entsprechende dokumentierte Nachweise bringen müssen. 28


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